Die Packers haben sich bei der 10:30 Niederlage nicht mit Ruhm bekleckert beim Preseason Opener gegen die New York Jets. Dass das reine Ergebnis eher nebensächlich ist, ist hinlänglich bekannt. Viel bedenklicher ist dagegen eher die Performance der Packers, bzw. die Performance mehrerer Spieler. Aber erstmal zum Spiel im Allgemeinen.
Folgende Spieler haben sich für das erste Spiel der diesjährigen Preseason nicht umgezogen:
1. Halbzeit
Starting Quarterback Jordan Love begann das Spiel. Er absolvierte insgesamt zwei volle Drives. Wobei „voll“ eher abgespeckt zu sehen ist. Sein erster Drive war nach drei Plays und einem incomplete Pass beendet. Der zweite nach neun Plays und einem Sack.
Zwischen den besagten Drives kamen die Jets schon das erste Mal aufs Scoreboard. Hierbei war die Packers Defense entweder noch in der Kabine, oder nicht auf die Backs der Jets eingestellt. Quasi sämtliche Backs der Jets konnten im Alleingang das Feld herunter marschieren. Egal ob es dabei die Runningbacks Breece Hall oder Braelon Allen, oder auch Fullback Andrew Back war. Passend dazu war, dass eben der letzte Back, Quarterback Justin Fields per Scramble in die Endzone zum ersten Touchdown laufen könnte.
Im nächsten Drive der Jets schien es zuerst analog zum ersten Drive weiterzugehen. Aber in der Hälfte der Packers konnte die D-Line im Namen von Kingsley Enagbare und Kristian Welch die Jets Offense beim 4th Down stoppen.
Embed from Getty ImagesNun kam die Offense der Packers auch etwas in Fahrt. Nachdem man erst durch einige Strafen profitieren konnte, fand Quarterback Malik Willis seinen Tight End John Fitzpatrick und die Packers standen an der Redzone. Dort war aber auch Ende, denn ein Sack und eine Strafe verhinderten mehr als nur drei Punkte. Diese waren für Kicker Brandon McManus aber sicher, so dass die Packers auch aufs Scoreboard kamen.
Die Defense der Packers konnte im Anschluss auch das erste Mal das Laufspiel der Jets stoppen und diese zum 3 & Out zwingen. Nach dem Punt standen die Packers aber in der eigenen 5 Yardzone. Dort musste Quarterback Malik Willis einen Strip-Sack-Fumble in Kauf nehmen, der direkt in die eigene Endzone zurückgetragen wurde. 3 – 14
Kurz vor der Pause konnte die Packers Defense die Jets erneut zu einem 3 & Out zwingen. Beim anschließenden Punt konnte Returner Mecole Hardman den bouncenden Ball nicht festhalten, so dass die Jets sich diesen sichern konnten und mit dem Pausenpfiff zu einem weiterem Field Goal kamen.
2. Halbzeit
Nach zwei Punts konnten die Jets wieder den ersten Akzent in dieser Hälfte setzen. Es schien zuerst so, als hätten die Packers die Offense um Quarterback Adrian Martinez stoppen können, doch dann fand er seinen Receiver Brandon Smith in der Hälfte der Packers. Zwei Plays später fand Martinez von dort seinen Tight End Stone Smartt in der Endzone zum nächsten Touchdown für die Jets.
Nach einem 3 & Out der Packers Offense um Quarterback Sean Clifford konnten die Jets erneut fast das ganze Feld herunter marschieren. Dieses Mal konnte die Defense der Packers aber an der eigenen 9-Yard-Linie standhalten und die Jets zu einem Field Goal zwingen. 3-27.
Im nächsten Drive gab es dann auch endlich einen Lichtblick auf der offensiven Seite der Packers. Erst war es Runningback Amar Johnson, der direkt den Ball zum neuen 1st Down bewegen konnte. Nachdem Clifford seinen Receiver Cornelius Johnson für neun Yards gefunden hatte, war es erneut Runningback Amar Johnson, der für 39 Yards zum ersten Touchdown der Packers laufen konnte.
Letztendlich kamen die Jets durch ein weiteres Field Goal zum 10 zu 30 Endstand.
Fallout
Eines sollte man vorweg festhalten. Es handelte sich um das erste Preseason Spiel. Da ist es mehr als natürlich, dass gewisse Abläufe, gerade wenn man im Team viel rotiert, einfach nur bedingt funktionieren. Da spielt der zweite Quarterback mit der dritten O-Line, aber zum Teil noch mit den ersten Receivern, dass dort Missverständnisse passieren ist logisch und menschlich. Darunter zählen dann auch die Strafen. Vor allem die „Illegal Formation“ und „False Start“ Strafen, die sehr von der internen Abstimmung leben. So war es dann am Ende, dass die Jets zehn Strafen für 91 Yards hatten und die Packers sieben Strafen für 64 Yards.
Dass andere essenziellen Dinge aber nicht funktionieren, ist wesentlich dramatischer. Nahezu alle Receiver hatten mit teils mehreren eklatanten Drops zu kämpfen. Besonders Malik Heath, Romeo Doubs und Mecole Hardman. Lediglich Rookie Receiver Matthew Golden konnte in seinem einzigen Catch mit guten Händen hervor stechen.
Weiterhin hatte vor allem aber auch Lineman Jacob Monk einen sehr gebrauchten Tag und einiges an Benefits verloren. Monk kassierte insgesamt drei Holing Penalties gegen sich und musste einen Sack zulassen.
Nichtsdestotrotz gab es auch einige positive Dinge zu erwähnen. Allen voran ist hier Defensive Tackle und UDFA Nazir Stackhouse zu nennen, der beim 4th Down Stop den entscheidenden Raum geöffnet hatte für den Stop. Dazu hatte auch Jordan Morgan eine gute Performance als Left Tackle und Sean Rhyan als Backup Center.
Weiterer positive Lichtblicke waren Rookie Defense Tackle Barryn Sorrell, Safety Omar Brown, Runningback Amar Johnson und Rookie Wide Receiver Matthew Golden.
Leider müssen wir auch hier von einigen Verletzungen berichten. Safety Zayne Anderson musste das Spiel frühzeitig mit einer Knieverletzung verlassen. Analog dazu hat es auch Receiver Jayden Reed getroffen, der nach dem Spiel im „Walking-Boot“ zu sehen war. An dieser Stelle eine gute Genesung an alle Verletzten und Angeschlagenen.
Nächste Woche geht es weiter gegen die Colts. Dafür reisen die Packers bereits unter der Woche im Rahmen des Joint-Practises nach Indianapolis.
Für einen weiteren Austausch, oder Rückfragen folgt uns doch gerne auf unseren Social-Media-Kanälen, oder schaut in unserem Discord-Channel vorbei und diskutiert gerne mit uns:
Facebook: https://www.facebook.com/PackersGermany
Instagram: https://www.instagram.com/packers_germany/
Twitter: https://twitter.com/PackersGermany
Discord: https://discord.com/invite/XAx5kBH
Bluesky: https://bsky.app/profile/packers-germany.de

Ein Gedanke zu „Review: Preseason Week 1 – Jets @ Packers mit sehr viel Sand im Getriebe“