Dominanter Sieg im Divisionduell – Review Week 12 Packers vs. Vikings

Die Packers dominieren beim Sieg gegen die Vikings über die ganzen vier Viertel! Das Laufspiel – auch ohne Josh Jacobs – ebnete den Weg zum Sieg. Jordan Love musste mit der angeschlagenen linken Schulter nicht viel werfen – und konnte es vielleicht auch nicht. Die Defense lässt in der zweiten Halbzeit mal wirklich gar nichts mehr zu – inklusive zweier Interceptions. Auch die Special Teams haben ihren Teil zum Sieg beigetragen!

Auf einen Blick

  • Dominant über alle Units hinweg
  • -1 Yard Raumgewinn für die Vikings in Halbzeit 2
  • Rungame klappt auch ohne Jacobs
  • Passing Game kaum genutzt – vielleicht auch um Loves Schulter zu schonen

Weniger gute Vorzeichen

Runningback Josh Jacobs, Rookie Wide Receiver Matthew Golden und Linebacker Quay Walker verpassten allesamt das Spiel. Dafür feierte Defensive End Lukas van Ness und Kicker Brandon McManus ihr Comeback.

Zu Beginn des Spieles schien es so, als würde der Verlust von Quay Walker teurer zu stehen bekommen. In den ersten Snaps konnte Vikings Runningback Aaron Jones 1st Down um 1st Down erlaufen. Auch ein erster Pass von Quarterback JJ McCarthy auf Star Receiver Justin Jefferson brachte die Gäste in Field Goal Reichweite. Nach drei weiteren unvollständigen Pässen mussten sich die Vikings damit aber auch zufrieden geben. Die Antwort der Packers war nahezu perfekt. Ein mustergültiger Drive begann mit Läufen von Runningback Emanuel Wilson, der den Verletzten Jacobs perfekt ersetzte. Ein Pass auf Watson für 12 Yards brachte die Offense um Quarterback Jordan Love in die gegnerischer Hälfte. Eine softe, aber deutliche defensive Pass Interference Strafe gegen die Vikings und ein Pass auf Dontayvion Wicks für 18 Yards, brachten die Packers Offense direkt an die Goalline. Der erste Touchdown des Abends für Running Back Emanuel Wilson war nur noch Formsache.

Die nächsten beiden Drives wurden dann relativ schnell mit Punts abgeschlossen. Im nächsten Drive der Vikings verletzte sich zunächst PAckers Cornerback Keisean Nixon, als er nach der Coverage an der Sideline gegen Devonte Wyatt prallte. Nixon zog sich eine Nackenverletzung zu und konnte nicht mehr weiterspielen. Ihn ersetzte Kamal Hadden, der seine Sache aber sehr gut machte. Im Anschluss konnte Minnesota über die Running Backs Jones und Mason in mehreren Versuchen für 44 Yards laufen. Doch bei 3rd & 1 und bei 4th & 1 konnte die Packers Defense zum Turnover on Downs Stand halten.

Run Boy Run

Die Packers, die ohnehin schon ein verstärktes Laufspiel in der Saison hatten, taten es den Vikings gleich und setzten noch einmal mehr verstärkt auf den Lauf. Auch um Rücksicht auf die Schulterverletzung von Quarterback Jordan Love zu nehmen. Es waren die Running Backs, die diesen Drive geführt haben. Emanuel Wilson und Chris Brooks erliefen 45 Yards, ehe Receiver Romeo Doubs die Hausherren in die Redzone führte. Dort konnten die Vikings den Lauf aber stoppen und Green Bay musste sich mit einem Field Goal begnügen.

Auch die Vikings konnten den Ball nochmals bewegen und der Vikings Kicker schoss kurz vor der Halbzeit sein zweites +50 Yard Field Goal. Spielstand zur Halbzeit also: 10 zu 6 für Green Bay.

Dominanz und Spielkontrolle

Die zweite Hälfte der Packers begann aus offensiver Sicht noch nicht wirklich vielversprechend. Dafür aber aus Sicht der Special Teams. Punter Daniel Whelan puntete den Ball innerhalb der 10 Yardline der Vikings und Gunner Zayne Anderson blockte den Vikings Returner in den Ball, sodass er ihn berührte. Danach war der Ball frei und Anderson selbst konnte ihn für die Packers sichern.

Von dort an war es für Runningback Emanuel Wilson ein Machbares, den Ball in die Endzone zum nächsten Touchdown zu befördern.

Von nun an begann die Dominanz der Packers Defense. Und das insbesondere durch einen Mann: Pass Rusher Micah Parsons. Er brachte den ersten Sack für Grün und Gold nach Hause. Resultat? Punt! Die Offense der Packers machte es leider gleich und musste ebenfalls punten. Aber auch danach ging das Spektakel in der Defense weiter. Erneut Parsons mit einem Sack und weil es so schön war im folgenden Play Defensive Tackle Devonte Wyatt hinterher, fast zum Safety.

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Die Packers nahmen nun Abstand von ihrer Rotation in der Offensive Line und Right Guard Jordan Morgan wurde gebenched. Rookie Anthony Belton übernahm von nun an durchgehend. Dies sollte sich auszahlen. Denn sowohl der Spielstand von 17 zu 6, als auch die vorangeschrittene Zeit und der Zustand der Offense sprach nur für eines – Laufspiel. Und genau das gelang mit Belton sehr gut! Erneut nahmen die Running Backs Wilson und Brooks ca. 5 Minuten von der Uhr und erneut standen Punkte am Ende des Drives da. Zwar nur ein Field Goal, aber immerhin: 20 zu 6 aus Sicht der Packers.

In der Vikings Offense ging von diesem Zeitpunkt an nicht mehr viel zusammen. Ein Tackle for Loss, eine False Start Strafe, eine Incompletion und erneut ein Sack von Devonte Wyatt sorgten für den nächsten Punt. Die Packers wichen nun von ihrem Laufspiel zurück und bewegten den Ball auch durch die Luft. 1st Down von Tight End John Fitzpatrick und weitere 11 Yards für Christian Watson lieferten die Vorbereitung für das nächste Field Goal zum 23 zu 6.

Der gebrauchte Tag für die Vikings Offense ging in die nächste Runde: Backup des verletzten Quay Walkers, Isaiah McDuffie, der nicht nur ein fehlerfreies Spiel lieferte, sondern auch den Green-Dot-Helm trug, fing nach einem Fast-Sack von Rashan Gary die erste Interception für die Packers. Im nächsten Drive der Vikings ging Quarterback JJ McCarthy nochmals tief und warf den Ball direkt in die Arme von Packers Safety Evan Williams – die Entscheidung.

Am Ende musste Malik Willis nur noch abknien zum ungefährdeten und dominanten 23 zu 6 Heimsieg!

Fazit

Das war doch mal einer der viel gewünschten dominanten Auftritte über das gesamte Spiel. Die Defense hat nahezu nichts zugelassen, mit zwei Turnovern. Fairerweise auch gegen einen statistisch sehr schlechten Vikings-Quarterback. Ein Special Team Turnover und in der Offense das Spiel auf dem Boden dominiert.

Was bleibt nun übrig? Sicherlich die Frage, wie sehr ist Jordan Love verletzt? Wie sehr hindert ihn seine Schulter am Werfen? Wie sehr war der Gameplan auf Entlastung der Schulter ausgelegt? Love musste nur das Nötigste machen. Gegen die Lions sollte das vermutlich etwas mehr werden. Fraglich bleibt auch, wie schwer die Nackenverletzung von Cornerback Keisean Nixon in Anbetracht der kurzen Woche sein wird.

Festzuhalten bleibt aber auf alle Fälle: „Die Packers können es!“ Ein dominantes Spiel über alle vier Viertel hinweg gegen einen schwachen Gegner und direkten Divisionskonkurrenten. Darauf darf man sich aber nicht ausruhen, denn die Wochen der Wahrheit gegen weiter am Donnerstag im Ford Field bei den Detroit Lions.

Happy Victory Monday!

Spieler des Spiels

Offense: Runningback Emanuel Wilson: 28 Carries für 107 Yards und 2 Touchdowns

Defense: Die komplette Unit!

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